Der Gamsbart wächst den Männern in Bayern nicht automatisch.

Nein, sie müssen was dafür tun oder viel bare Münze zahlen.
Der Gamsbart ist gebräuchlicher Hutschmuck  der Männer in Altbayern. Kein Mannsbild in schmucker Tracht, geht ohne diese Kopfbedeckung. Der Gamsbart wird aus den Rückenhaaren  ( Aalstreif) erwachsener Gamsböcke, bevorzugt von im Winter erlegten Tieren, büschelförmig gebunden. Die hellen Spitzen auch „Reif“ genannt sind nur wenige Millimeter lang. Bis zu 10 Gemsen braucht es für die Gewinnung eines Bartes. Neben Gemsenhaare werden auch die preislich günstigeren Hirsch- Dachs oder Wildsauhaare verarbeitet.
Die hohe Kunst des Wildhaarbindens beherrschen nur professionelle Gamsbaartbinder oder auch Jäger.
Stolze Exemplare werden mit bis 10 000 Euro gehandelt! Es finden regelmäßige Vergleichswettbewerbe statt.
Diese edlen Stücke werden dann an die nächste Generation weiter vererbt. Beim Trachtenumzug am ersten Oktoberfestsonntag, wird man diese stolzen Exemplare sehen.
Für unsere internationalen Gäste vom Hotel Monaco München sicher ein lohnendes Fotomotiv!

Für die zweite Wiesenwoche haben wir noch wenige Zimmer frei.

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