Wie kommt eine Sinneswandlung vonstatten? Ganz einfach, man muß das Ding, die Sache, den Menschen erstmal wirklich kennen lernen, um sich tatsächlich eine Meinung darüber bilden zu können. Ich, ein Mensch, ohne Tiere aufgewachsen, nicht besonders tierlieb, hat eine Familie, die unbedingt einen Hund haben will. So geht es Jahre lang hin und her, ich sage “nein”, Familie sagt “ja”. Ich, als pädagogische Mutter, nehme sogar einen Hund zur Pflege, damit Familie merkt, wieviel Arbeit so ein Tier macht. Hat jedoch nicht viele gebracht. Endlich war es soweit, kurz vor dem Oktoberfest 2006, kam das kleine Hündchen zu uns ins Haus. Süß, anhänglich, verspielt, knuddelig, kurz gesagt, ein Hund zum Liebhaben. Sogar ich, die sich anfangs so gewehrt hatte, möchte unseren Angelo nicht mehr missen. Jeder, der unser Hotel in München kennt, weiß wie wir auf diesen Namen gekommen sind (ich will ja nicht neugierig machen). Jetzt weiß ich auch, wie schwierig es sein kann mit Hund in einem Hotel aufgenommen zu werden. Aber nicht bei uns in München. Dank Angelo weiß ich nun, wie wichtig es sein kann, sein vierbeiniges Familienmitglied bei sich zu haben. Deshalb sind Hunde bei uns im Hotel ebenfalls herzlich willkommen. Ich muß leider die Einschränkung machen, auf Rücksicht zu den anderen Gästen, dass er stubenrein und kein “Kläffer” sein sollte. Ich hoffe, daß alle Hundeliebhaber dies verstehen werden. Also, lieber Angelo, vielen Dank, dass Du mich eines besseren belehrt hast und vielen Dank für die vielen lustigen Momente mit Dir!

Unser Hund Angelo, der München Mafioso