
Das Oktoberfest München ist mit nix zu vergleichen!
Und weiter gehts mit unseren Erklärungen für unsere Wiesn Gäste. Das ganze Münchner Hotel Team hat sich bemüht die wichtigsten Begriffe rund ums Oktoberfest zusammenzustellen und zu erklären.
Reservierungen:
Die Wiesnzelte sind das Herzstück der Wiesn. Meist werden die Reservierungen dafür schon im Jahr davor von vielen getätigt. Das ist dann auch der Grund warum sie zu den Spitzenzeiten restlos gefüllt sind Allerdings darf in den großen Festzelten nicht jeder Platz reserviert werden:
Von Montag bis Freitag soll ein Drittel der Plätze in den Mittelschiffen unreserviert bleiben, an Samstagen, Sonntagen und am Tag der Deutschen Einheit darf dort gar nicht reserviert werden. Zwar bilden Käfer- und Weinzelt hier eine Ausnahme, trotzdem haben so aber auch spontane Wiesngänger eine gute Chance ihren Platz im Zelt zu finden.
Schottenhamel:
Das Schottenhamel Festzelt ist alle Jahre, am ersten Wiesnsamstag, Anlaufstation von Reportern aus aller Welt.
Hier zapft der Oberbürgermeister das erste Fass an. Maximal 3 Schläge soll er brauchen – um sich nicht zu blamieren- um das Fass anzustechen. Nach erfolgreichem Anstich eröffnet der OB mit den Worten: „ O’zapft ist“, das Münchner Oktoberfest.
Das Schottenhammelfestzelt ist auch sehr beliebt bei Politikern, Prominenten und Studentenverbindungen. Zum Ausschank kommt das Münchner Spaten Bier.
Teufelsrad:
Dieses traditionelle Fahrgeschäft, bekannt auch unter dem Namen Freudenrad oder Taifun, gibt es seit 1910.
Hier muss man seine Geschicklichkeit beweisen und wird dabei oft der Schadenfreude der Zuschauer ausgesetzt.
Auf einer drehenden Scheibe von 5 Metern Durchmesser versucht der Sprecher Werner Simmerl die wagemutigen Mitfahrer mit allen Mitteln (Schaumstoffbälle, Seile etc.) herunter zu holen. Die Fliehkraft tut ihr Übriges.
Und hinterher gibt’s noch ein bayerisch-bösen Spruch. Schon Karl Valentin und Liesl Karlstadt haben sich beim Teufelsrad auf der Wiesn amüsiert, das nur noch auf dem Oktoberfest aufgebaut wird.
Verständigung:
Als Nichtbayer oder besser gesagt als „Saupreiß“ empfiehlt es sich, einige Begriffe aus dem Bayerischen zu kennen, um mögliche Missverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen oder womöglich einen handgreiflichen Streit vom Zaun zu brechen:
Griasgood/Griasdi = Guten Tag
Deaf I ? Ealaums? = Erlauben Sie
Dangeschee= Danke schön
Pfiat di/Pfiat eich = Auf Wiedersehen
Is da no frei? = Ist hier noch frei?
A Maß : ein Liter Bier
Hendl/Gickerl = Brathuhn
Ha? = wie bitte
Host mi? = Hast du mich verstanden?
Des is mia wurscht = Das ist mir egal Ja, mi leggst am Oarsch = Donnerwetter!
Und damit es mit weiblichen Geschlecht klappt:
Bussl = Küsschen
Gschbusi= Geliebte
De had Hoiz vor da Hüttn= die hat eine große Oberweite
Vinzenzmurr Metzgerstub’n:
kommt im neuen Design dieses Jahr auf die Wiesn zurück. In der gemütlichen Metzgerstub’n haben bis zu 130 Leute Platz. Das Fleisch stammt vom Hofgut Schwaige und ist für seine gute Qualität bekannt. Natürlich fehlt auch hier die Livemusik nicht, die für ausgelassene Oktoberfeststimmung sorgt. Für die Eiligen gibt’s den Leberkäs, die gegrillten Schweinshaxn und sonstigen Münchner Metzgerspezialitäten natürlich auch beim Straßenverkauf direkt in die Hand.
A guadn Hunger winscht Eich, Eier Münchner Hotel Monaco Team!