Archiv für die Kategorie ‘Tradition in München’

Maifeiertag in München – Tradition und Feste

Freitag, 30. April 2010
Münchner Tradition, der Maibaum

Münchner Tradition, der Maibaum

Der erste Mai, in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag, steht vor der Tür.
Er wird auch als Tag der Arbeit oder Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet. Während in vielen Städten Deutschlands die Arbeiterbewegung zu Kundgebungen aufruft, wird dieser Feiertag in München und den ländlichen Regionen nur als Feiertag zelebriert.
Maifeiern mit Musik und Tanz oder  Frühlingsfeste laden die Einheimischen und Touristen ein.

In München und der Region gibt es den  Brauch einen Maibaum aufzustellen. Alle vier- bis fünf Jahre wird ein Maibaum gegen einen neuen ausgetauscht. Schon die Vorbereitungen haben es in sich! ;-)
Der Baum wird in der Nacht vor dem Aufstellen von jungen Burschen bewacht. Denn nicht selten kommt es vor, dass “Maibaumdiebe“ unterwegs sind, und das begehrte „Stangerl“ stehlen wollen.
Das „Lösegeld“ muß dann in Form von Naturalien bezahlt werden. Mit einem Fass Bier und einer kräftige Brotzeit wird der Baum dann wieder ausgelöst.

Der prächtig bemalte Baum mit dem weiß-blauen Rautenmuster, die spiralenförmig den Baum zieren, stellt den Himmel der Bayern dar. Zusätzlich ist der Baum auch noch mit selbstgefertigten Figuren und Kränzen verziert.
In einer Art Prozession wird er dann unter Begleitung der Blasmusikkapelle durch den Ort zur Aufstellung getragen. Meist ist das der Stadtplatz oder eine Gaststätte. Anschließend wird gefeiert und getanzt.

In München findet  noch bis 02.05.2010 auf der Theresienwiese das Frühlingsfest statt. Ein beliebter Tummelplatz für jung und alt.

Um den  Marienplatz und Viktualienmarkt gibt es ein Open-Air-Kulturprogramm mit Live-Bands und für die Kinder ein Kasperltheater. Hier können Sie die geballte Macht der Münchner Maifeste und Frühlingsprogramme anschauen.

In den Kirchen wird die  Maiandacht gefeiert.

Die Nacht vom 30.04. – 01.05. wird auch Freinacht oder Hexennacht genannt. Die Nacht des 30. April war die letzte Gelegenheit für die jungen Männer, ausgelassen zu feiern und so manch einen Streich auszuhecken.
Dann begann der Ernst des Lebens; der 1. Mai war für die jungen Männer Musterungstermin für den Wehrdienst.

Sie sehen, ganz schön viel los in München. Dementsprechend nur noch wenig freie Zimmer bei uns im Hotel Monaco.

Schauen Sie doch einfach mal auf unsere Hotel Webseite! Ansonsten können wir Ihnen gerne nette Kollegen empfehlen.

Servus, Euer Münchner Hotel Monaco Team.

Die Auerdult ist wieder in München

Montag, 26. April 2010
Münchner Dult, Nostalgie pur!

Münchner Dult, Nostalgie pur!

Brauchen’s a alte Lederhos’n oder a Millibitscherl
a Kaffehaferl oder a Rheumacreme.
Dann kommen Sie zur Auer Dult in München!
Was ist die Auerdult?
Die ursprüngliche Bedeutung einer „Dult“ liegt in einem Kirchenfest. Zu Ehren eines Heiligen, wurden um die Kirche Verkaufsstände mit Gebrauchsgegenständen aufgebaut. Die erste Dult in München wurde im Jahre 1310 am Anger, heute der Sankt-Jacobs-Platz, veranstaltet. Im Jahre 1796 verlieh Kurfürst Karl Theodor dem Münchner Stadtteil Au das Recht, die Dult zu veranstalten. Aus dieser Zeit stammt der Name „ Auer Dult“.

Die Auer Dult zieht dreimal jährlich, viele  Familien, Einheimische und Touristen an.
Das breitgefächerte Angebot von alten und neuen Waren, die in Holzbuden oder Ständen angeboten werden, kann sich sehen lassen.
Kinderherzen lassen Karussell, Fahrgeschäfte und Ponyreiten höher schlagen.

Alte und neue Erfindungen werden von  wortgewandten Kaufläuten laut angeboten, man nennt sie daher auch, nicht umsonst, Marktschreier.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Darf’s ein Steckerlfisch sein oder eine Dampfnudel, ein Reiberdatschi oder Millirahmstrudel?
Was, Sie kennen diese bayrischen Köstlichkeiten nicht? Dann sollten Sie sich auf den Weg nach München machen!
Die erste Auer Dult beginnt am 24.April.2010 und dauert bis 02. Mai 2010.

Ab dem 25.04.2010 bieten wir im Münchner Hotel Monaco günstige Zimmerpreise an.
Schauen Sie doch einmal auf unsere Webseite, ob das passenden für Sie dabei ist.
Gerne können Sie uns auch kostenfrei anrufen!

Auf geht´s!

Euer Hotel Monaco Team

Der liebe Gott meint es gut mit den Bayern

Mittwoch, 03. März 2010
Bayerns liebste Nahrung?

Bayerns liebste Nahrung?

Den Bayern wird das Fasten leicht gemacht oder was hat das Fasten mit Bier zu tun?                             Starkbierzeit in München oder die fünfte Jahreszeit in Bayern beginnt!                                           Endlich ist es wieder soweit. Der liebe Gott meint es gut  mit uns Bayern  und wir dürfen wieder das kräftige Manna, sprich Starkbier, während der Fastenzeit, der fünften Jahreszeit der Bayern, genießen.
Starkbiere sind ober- oder untergärige Biere, deren Stammwürze über 16 % liegt. Stark- oder Bockbier ist keine bayrische Erfindung, bereits 1240 wurde in Niedersachsen Das Bier gebraut.
Das erste obergärige Bier, braute man mit einer ungewöhnlich hohen Stammwürze um es länger haltbar zu machen.  Das alkoholreiche Bier galt als Luxusware und wurde über weite Strecken auch bis nach Italien geliefert.

Ab 1555 bezog auch München sein Starkbier aus Niedersachsen. Erst ab 1573 wurde in Bayern das Starkbier gebraut .
Bayerns ersten Hofbräuhaus befand sich auf der Landshuter Burg Trausnitz, wurde dann 1589 nach München verlegt.
Im Jahre 1627 gründeten die Paulanermönche in München Ihren Orden. Den Mönchen fiel das strenge Fasten schwer, unter anderem durften Sie nur flüssige Nahrung konsumieren.

Auch die Mönche wußten das flüssige Manna schon zu schätzen.

Auch die Mönche wußten das flüssige Manna schon zu schätzen.

Das  Starkbier des Hofbräuhause fiel nicht unter diese Fastenregelung. Den Paulanermönchen gelang es, das kalorienreiche Bier ab 1629 selbst herzustellen. Sie erwarben das Privileg zum Selbstbrauen.
Der bekannteste, traditionelle Starkbieranstich erfolgt am 04.03.2010 auf dem Nockherberg in München mit dem Politiker Derbleck’n. Das Derblecken fiel 2009 aus.
Alles an Politiker Prominenz, was Rang und Namen hat, lässt es sich nicht nehmen bei diesem Event dabei zu sein.
So manch einem bleibt sicher, wie jedes Jahr, das Lachen im Halse stecken .
Bayrisch, derb oder krachert wie wir sagen, werden die Politgrößen von Schauspieler-Doubles auf’s Korn genommen.
Aber mit einer Maß Starkbier schwoam’s ses sicher obi ( spülen sie den Ärger dann runter).
Wer es nicht mehr erwarten kann, findet nachstehend den Veranstaltungskalender der Starkbierfeste in München, die passende Unterkunft gibt es  im Hotel Monaco, unweit vom Löwenbräukeller und den anderen „Starbierhöhlen“!

http://www.muenchen.de/verticals/GastroGuide/Specials/Starkbierlokale/300734/index.html

Sternsinger auch in München

Sonntag, 03. Januar 2010
Sternsinger in München

Sternsinger in München

Jedes Jahr aufs Neue gehen im Januar die Sternsinger um, so auch in München.

Woher kommt dieser Brauch eigentlich? Ursprünglich kommt dieser Brauch aus dem 16. Jahrhundert. Martin Luther kritisierte die Heiligenverehrung der Kirche, also auch das Dreikönigsfest. Die Katholische Kirche verbreitete darauf hin Schriften mit Sternsingerlieder, um diesen Feiertag zu stärken. Studenten und Schüler griffen diese auf und zogen an großen Festtagen vor die Häuser der Reichen. Wer sich dadurch genervt fühlte, konnte sich durch einen kleinen Obulus am Neujahr oder am Dreikönigstag von den Sängern sozusagen freikaufen.

Im 17. Jahrhundert sangen dann auch Handwerker, Soldaten und Tagelöhner, es entwickelte sich langsam zu einer störenden Bettelei. Die Obrigkeit bestrafte und verfolgte dieses Tun. Langsam verlor dieser Brauch an Bedeutung, verschwand aber nie ganz.

Ab 1959 griff das Kindermissionswerk diesen Brauch wieder auf und gab ihm einen neuen Sinn. Die Kinder und Jugendlichen ziehen von Haus zu Haus, singen und sammeln Geld für andere Kinder aus Armutsregionen. Heute ist das Sternsingen die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Macht mit und seid großzügig!

Sternsinger, das Münchner Hotel Monaco wartet auf Euch!

Kirchweih in München

Mittwoch, 14. Oktober 2009
Noch kein Entenbraten, könnte aber einer werden.

Noch kein Entenbraten, könnte aber einer werden.

Am dritten Sonntag im Oktober feiern die Bayern Kirchweih. Neben den religiösen Feiern wie Gottesdienste und Heilige Messen finden anlässlich zur Kirchweih, Volksfeste mit Tanz und Musik, statt.
Der religiöse Kontext spielt in unserer Zeit nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Kirchweihfeierlicheiten  zogen sich früher bis Montag hinaus.

In Bayern gibt es folgenden Spruch:
“A guate Kirta geht bis Irta, und bleibst nacha picka, dann halt bis Micka.“

Für Nicht-Münchner:
“Eine gute Kirchweih dauert bis Dienstag, und bleibst Du nachher hängen, dann halt bis Mittwoch”.

Heute gibt es auf dem Land , neben dem Vergnügen, oft einen Bauermarkt, wo Einheimische ihre Produkte feilbieten.
Traditionsgemäß wird in den Lokalen Enten- oder Gänsebraten serviert. Zur Kaffeetafel gibt es  dann frischgebackenes Schmalzgebäck .
Auch in München wird Kirchweih gefeiert.
In München beginnt am 17.10.09 die Kirchweihdult.
Der traditionelle Jahrmarkt in der Au am Mariahilfsplatz ist von München nicht weg zu denken.
Neben Kunst, Trödel und Kitsch, gibt es Kinderkarussels sowie originale, bayrische Kirchweihschmankerl.
Mitten in der Stadt mit einem fast dörflichen Charakter, zieht dieser Markt dreimal im Jahr viele Einheimische und auch Gäste an.
Für das Wochenende am 17.10.2009 bieten wir im Hotel Monaco München, Preisschmankerl an.
Kommen Sie nach München, genießen Sie unsere bayrischen Kirchweihspezialitäten, wir haben sicher das passende Arrangement für Ihren Besuch!

Der Engel Aloisius wacht über München

Freitag, 11. September 2009

Ludwig Thoma, der bayrische Schriftsteller, veröffentlichte 1911 die humoristische Satire „Ein Münchnerim Himmel“.
In der Kurzgeschichte kommt Alois Hingerl, Dienstmann Nr. 172 auf dem Münchner Haupfbahnhof, bei der Arbeit zu Tod er wird vom Schlag getroffen!
Mühsam schleppen ihn zwei Engel in den Himmel wo er von Petrus seinen himmlischen Namen, eine Harfe und eine Wolke zugeteilt bekommt.
Dort soll er nach einem festen Terminplan „ frohlocken „ und Hosianna singen.
Zeit seines Lebens dem Bier nicht abgeneigt, fragt Aloisius wann er endlich was zu trinken bekommt, darauf die Antwort von Petrus „ Sie werden ihr Manna schon bekommen“.
Die Aussicht auf ein  Manna, statt Bier stimmt Aloisus missmutig und er gerät mit einem Rote-Radler-Engel, seinem Wiedersacher zu Erden, in heftigen Streit.
Grantig beginnt er auf seiner Wolke zu „frohlocken“, er steigert sich so hinein schimpft und flucht, da wird Gott auf ihn aufmerksam. Nach kurzer Beratung mit Petrus und den Worten „ Aha! Ein Münchner!“ kommt man zu dem Entschluss, das der Alois für den Himmel nicht geeignet ist.
Mit seiner Entlassung erhält er den Auftrag, der bayerischen Regierung die göttlichen Ratschläge zu übermitteln.
Der erste Weg auf Erden führt in in’s Hofbräuhaus, wo er sich ein Bier um das andere bestellt, seinen Auftrag vergisst und dort bis zu heutigen Tage sitzt.
Die bayrische Regierung wartet bis heute auf die göttlichen Ratschläge, bzw. die göttliche Eingebung.
Der Engel Aloisius ist bis heute das Wahrzeichen im Hofbräu-Festzelt auf dem Oktoberfest.
Zwischen zwölf Zentner echten Hopfenreben am Zelthimmel, wacht er über die Besucher und schaut vielleicht ein bisschen neidisch den Biertrinkern zu !

Viel Spaß beim Film anschschauen wünscht Euch das Hotel Monaco in München!

Der Gamsbart wächst den Männern in Bayern nicht automatisch.

Donnerstag, 10. September 2009

Nein, sie müssen was dafür tun oder viel bare Münze zahlen.
Der Gamsbart ist gebräuchlicher Hutschmuck  der Männer in Altbayern. Kein Mannsbild in schmucker Tracht, geht ohne diese Kopfbedeckung. Der Gamsbart wird aus den Rückenhaaren  ( Aalstreif) erwachsener Gamsböcke, bevorzugt von im Winter erlegten Tieren, büschelförmig gebunden. Die hellen Spitzen auch „Reif“ genannt sind nur wenige Millimeter lang. Bis zu 10 Gemsen braucht es für die Gewinnung eines Bartes. Neben Gemsenhaare werden auch die preislich günstigeren Hirsch- Dachs oder Wildsauhaare verarbeitet.
Die hohe Kunst des Wildhaarbindens beherrschen nur professionelle Gamsbaartbinder oder auch Jäger.
Stolze Exemplare werden mit bis 10 000 Euro gehandelt! Es finden regelmäßige Vergleichswettbewerbe statt.
Diese edlen Stücke werden dann an die nächste Generation weiter vererbt. Beim Trachtenumzug am ersten Oktoberfestsonntag, wird man diese stolzen Exemplare sehen.
Für unsere internationalen Gäste vom Hotel Monaco München sicher ein lohnendes Fotomotiv!

Für die zweite Wiesenwoche haben wir noch wenige Zimmer frei.

Der Wiesn Maßkrug, ein begehrtes Sammlerobjekt

Dienstag, 08. September 2009

Bereits seit 1978 gibt es jedes Jahr den offiziellen Wies’n Maßkrug der Stadt München.
Begehrtes Sammlerobjekt, von verschiedenen Künstlern entworfen, lässt er Sammlerherzen höher schlagen.
Für die ersten Krüge aus dem Jahre 1978 werden heute bis zu 600,– Euro Liebhaberpreis geboten.
Der diesjährige Krug ist mit 50 000 Stück limitiert.
Zwei Studentinnen der Designschule München, bekamen den begehrten Auftrag, das Logo für den Krug, zu entwerfen.
Auf dem Wiesn-Maßkrug ist eine geschwungene Brezn zu sehen, die sich aus mehrsprachigen bunten Schriftzügen zusammensetzt. Hinterlegt ist das Motiv mit einem dunkelblauen “Wiesn-Nachthimmel”.
Der Verkaufspreis pro Krug liegt bei 13,– Euro. Das aktuelle Motiv ist auch auf T-Shirts, Plakaten und Souvenirartikeln zu sehen.
http://muenchen.business-on.de/dateien/bilder/steinkrug2009_1l.jpg

Nützliche Tipps rund um das Oktoberfest 2009 finden alle Gäste des Hotel Monacos München unter:
http://www.oktoberfest.de/de/article/Das+Oktoberfest/Service/Service+f%C3%BCr+Wiesn-Besucher/1273/

Vielleicht haben auch Sie das Glück so ein begehrtes Stück zu erhaschen.

Viel Glück dabei wünscht Ihnen das Team Hotel Monaco Team in München.

PS: Vom 27.09.-3.10.2009 haben wir noch ein paar Zimmer zum Oktoberfest frei. Einfach mal unverbindlich online auf unsere Webseite nachschauen!

Woher kommt das Münchener Kindl?

Donnerstag, 03. September 2009

Die offizielle Wappenfigur von München ist ein Mönch mit goldgeränderter schwarzer Kutte und roten Schuhen,
in der Linken ein rotes Eidbuch haltend, die Rechte zum Schwur erhoben.
Die Wappenfigur von München wird meistens als Münchner Kindl bezeichnet und so dargestellt.
Das Stadtwappen wurde seit dem 16. Jahrhundert immer wieder (inoffiziell) von verschiedenen Künstlern verändert und anders dargestellt.
Der Maler Kaspar Braun hat in seiner Zeichnung aus dem Jahr 1847 das Münchner Kindl
„erweckt“ und ließ es bei seiner Zeichnung aus dem Wappen steigen.
Das Stadtwappen von München findet man auf Trambahnen, Kanaldeckeln, Postkarten und vielen Souveniers.
Auf den heutigen Abbildungen des Wappens, hält das Münchner Kindl statt des Eidbuches einen Bierkrug und/oder Rettich in der Hand.
Einmal im Jahr, am ersten Oktoberfest Sonntag beim Einzug der Wiesnwirte, steht  ein fesches, junges Mädchen, ausgewählt und bevorzugt aus den  Reihen der Münchner Wiesnwirte, Schausteller oder Brauereifamilien, im Mittelpunkt.
In einer gelb-schwarzen Franziskanerkutte auf einem Pferd sitzend, mit einem Maßkrug in der Hand, führt sie den Festzug an und darf neben dem Oberbürgermeister das Oktoberfest, beim O`zapfn, eröffnen.Als „Botschafterin“ Münchens sollte sie über gute Umgangsformen und ein großes Hintergrundwissen, sowie Sprachkenntnisse haben.

Neben der Oktoberfesteröffnung hat das Münchner Kindl noch weitere repräsentative Aufgaben zu bewältigen.
Den Schützen- und Trachtenumzug am Sonntag, den 20.09.09 mit dem Münchner Kindl an der Spitze, werden wir unseren Gästen vom Hotel Monaco ans Herz legen!

Jetzt hoffen wir nur noch auf gutes Wetter zur Wies’n !

Euer Hotel Monaco Team, München

Keine Sprachprobleme im München Hotel Monaco

Sonntag, 23. August 2009

Dialekt gleich Sprachproblem? In der Bundesrepublik gibt es unzählige Dialekte, man spricht auch über den „ Dialekt-Dschungel“ in Deutschland. Kein Wunder, dass sich viele Deutsche ( sprachlich) untereinander nicht verstehen.
Dialekt gehört zu unserer Identität !
Als Bayerin höre ich persönlich gerne andere Dialekte und verstehe die meisten, es ist oft nur eine Frage des Bemühens. Ob hessisch, badisch, kölsch oder sächsisch, jeder Dialekt hat Klang!
Erst mit Schulbeginn lernen Kinder Hochdeutsch, die erste Sprache bleibt aber der Dialekt, der Zuhause gesprochen wird. Da kann es sein, dass sich Kinder verweigern und die „ neue“ Sprache nicht lernen wollen. In den ländlichen Gegenden Bayerns passiert das bis heute. Nur Glück, wer da einen verständnisvollen Lehrer hat.
Strafen oder Umerziehung ist keine Lösung!
Auch ich wurde als Dialekt sprechendes Kind mit mehr als 30 „ einheimischen“ Kindern in eine Klasse, auf dem Land eingeschult. Wir hatten keine Probleme, lag es vielleicht an den einheimischen Lehrern?
Als „ Leseratte“ habe ich aber dann ganz schnell Hochdeutsch gelernt, ging ganz von selbst.
Nicht nur in Bayern ist der Dialekt rückläufig.
In den großen Städten sprechen die meisten nicht mehr Mundart, die Kinder haben es leichter in der Schule heißt es,
der Papa und die Mama arbeiten in internationalen Firmen da ist kein Platz mehr für  Klangfärbung in der Sprache.
Einerseits gut so,  in unserer Multikulti   Gesellschaft brauchen wir eine gemeinsame Sprache,  aber mit Freunden und privat reden wir wie uns der Schnabel gewachsen ist!
Im München Hotel Monaco haben wir mit unserer internationalen Klientel keine Sprachprobleme,
außer bei den asiatischen Dialekten, die üben wir noch! (-;
Sollten unsere Hotelgäste etwas Schwierigkeiten mit dem Münchner bzw. Bayrischen Dialekt haben, empfehlen wir Ihnen sich  vorab das Bayrisch-Deutsche Wörterbuch etwas zu Gemüte zu führen.

“Beim Dialekt fängt die gesprochene Sprache erst an.”

Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker