Bericht über unseren zweitägiger Aufenthalt in München. Das Hotel Monaco, in der Schillerstrasse, nahe dem Hauptbahnhof München, hatten wir uns als Hotel in München ausgesucht.
Nach unserem Tagesaufenthalt in der Therme in Erding (sehr zu empfehlen!) sind wir am Abend in München angekommen. Das Hotel Monaco fanden wir auf Anhieb und waren von Beginn an von dem rundum freundlichen Personal und dem schönen Zimmer begeistert.
Noch am ersten Abend haben wir uns die Münchener Innenstadt näher angeschaut. Da das Pasta e Basta leider geschlossen hatte, gingen wir stattdessen zu Spöckmeyer, wo wir uns am bayerischen Essen versucht haben. Hier gab es noch warme Küche nach 23 Uhr, was nicht zwangsläufig gut für den Bauch, aber gut für uns war!
Satt gegessen und mit vollen Bäuchen verbrachten wir die erste Nacht im Hotel und waren froh, nach drei Tagen auf einer Matratze bei Freunden aus Stuttgart wieder ein echtes Bett unter uns gehabt zu haben! Zu unserer Freude und allgemeinen Gemütsaufheiterung spielte dann auch das Wetter heute (am Dienstag) mit und bescherte uns sonnige 21 Grad den ganzen Tag lang. Das schöne Wetter nutzen wir ausgiebig zum Besuch der Pinakothek der Moderne, anschließend dann aber überwiegend im Freien im Olympiapark und dem Englischen Garten. Hier waren wir nicht die einzigen, die es bei dem guten Wetter nach draußen zog. Das Olympiastadion kann seit einigen Tagen wieder über sein Dach bestiegen werden – diese Tour wurde auch zu unserer Besuchszeit angeboten – und im Englischen Garten lagen schon beinahe so viele Leute auf der Wiese wie es dort Grashalme gibt. Na ja…wenigstens auf einer Bank fanden wir noch ein kleines Plätzchen zum Entspannen – was denn auch dringend nötig war, da unser beider Füße etwas fauler als der Rest von uns waren und nicht mehr so recht weiterlaufen wollten.
Zeit für einen tollen Hausfrauentipp: Hirschtalg, wenn die neuen Ballerinas nicht so recht bequem sitzen. Das fettet die Haut und macht das Tragen um einiges angenehmer!
Als hätte die Pinakothek schon nicht genug Kunst geboten, musste meine Freundin nochmal unbedingt in die Münchener Akademie der Künste reinschauen. Man will ja auch mal sehen, wie es sich so an anderen Unis studiert… scheinbar ganz schön! Jedenfalls sehen die Universitätsgebäude von München um einiges schöner aus als alles andere was man sonst in Deutschland gewöhnt ist!
Müde vom vielen Laufen waren wir froh, am Nachmittag kurz in unserem Münchner Hotel zu pausieren, um uns dann auf die Suche nach einem Restaurant für das Abendessen zu machen. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem Griechen (nein, nicht, weil wir genug vom Bayerischen hatten – nur so!), aber ein Chinese („Der kleine Chinese“) hat es dann auch getan! War dann zwar kein griechisches Essen mehr, aber der Chinese zwischen dem Marienplatz und dem Isartor bot große Portionen zu kleinen Preisen.
Jedenfalls war das Essen lecker und mittendrin hatten wir noch die Gelegenheit, einem Münchener PKW-Fahrer, der von seinem Können „über“-überzeugt war, beim Einparken zu helfen. Letztendlich bedankte er sich dann dafür bei uns und seine Frau meinte nur, sie wollte ihm auch schon helfen, aber er hätte gedacht, er würde es auch alleine schaffen. Männer! – könnte ich jetzt schreiben, aber ich bin ja selber ein und kann auch total gut einparken. Und meine Freundin hat es mir mal beigebracht. Behauptet sie jedenfalls.
Um nun langsam die Kurve zu bekommen und den Bericht zu beenden, noch die letzten Zeilen über die letzten Stunden unseres heutigen Tages: Auf der verzweifelten Suche nach einem 3D-Kino, in dem wir unbedingt „Monsters VS Aliens“ in „tru 3D“ sehen wollten – das ehemalige IMAX war leider ausverkauft – fanden wir das gemütliche Programmkino „CINEMA“ in München, was den Film in Originalsprache zeigte. Weil heute Kinotag war, reichte die Urlaubskasse auch noch für Popcorn (süß, nicht gesalzen!)(lecker!). Den Film selbst schaute man mit einer 3D-Brille an, die es am Einlass dazu gab. Ein sehr schönes Erlebnis, was ein bisschen mehr nach „echtem 3D“ ausschaut als in „einfachen“ Kinos ohne diese Technik. Bisher gibt es die 3D-Brillen leider noch nicht in verschiedenen Rahmen und Farben, sodass der Kinosaal einer Klon-Brutstätte glich (ich lasse mich vom Film inspirieren), aber vielleicht kann sich die „tru 3D“-Technik für künftige Animationsfilme ja doch durchsetzen und die passende Brille wird zum stylischen Modeaccessoire jeden Kinogängers.
Soeben sind wir vom Kino heimgekehrt, der Bericht nähert sich dem Ende und es ist Zeit fürs Bett – denn morgen geht es wieder zurück in die Heimat nach Trier!
