Christine aus München: Juhu, ich habe es doch noch geschafft die Kandinskyausstellung zu besuchen. Drei Monate vor mir hergeschoben und wieder mal beinahe eine Topausstellung in München verpasst.
Gabi, Freundin aus Stuttgart (Frühstück im Hotel Monaco war genial): Zum Glück bin ich gekommen, sonst hätte sie mitten in der Weltstadt Kultur versäumt.
Christine: Lange Schlange am Eingang, was ein Graus.
Gabi: Zick nicht rum, hat doch grade mal eine Viertelstunde gedauert.
Christine: Ok, haste ja recht, und durch deine ungemein gebildeten Beiträge verging die Wartezeit wie im Flug.
Doch nun zur Ausstellung selbst, bin ja nun nicht gerade ein Kandinskyfan, aber was tut man nicht alles für seine Allgemeinbildung! Kann nur sagen, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Also wer noch Lust hat, spurten, Ausstellung endet am 8. März 2009. Für Nichtkandinskykenner empehle ich eine Führung von der Volkhochschule mitzumachen (dauert ca. 1 Stunde). War wirklich informativ, interessant und kurzweilig.
Gabi: Als sparsame Schwäbin fand ich auch die 6,- Euro für die Führung und die 12,- Euro Eintritt absolut okay.
Christine: Hey, Kulturfanatikerin, nicht vergessen, fanden wir Leutegucken in der Ausstellung nicht fast genauso spannend?
Gabi: Wen fandest du spannender, den Typ in hoffnungsvollem Grün oder die Frau in orange?
Christine: Wie bitte? Auf welchem Stern bist du jetzt? Ich kapier nullkommanix.
Gabi: Ich bin bei der Farbsymbolik von Kandinsky angekommen, hast du nicht auch heute Morgen beim Frühstück das Gelb der leckeren Orangenmarmelade geschmeckt.
Christine: Jetzt langt´s mir, bleib auf dem Boden und trink deinen Kaffee!
Gabi: Hey Leute, helft mir mal bitte. Wie fandet ihr die Ausstellung?
Bis zum nächsten Ausstellungbericht, Eure “kulturinterinteressierten” Freundinnen Gabi und Christine.
Gabi: Okay, ich komme wieder zum mumifizierten Ägypter.
Der alte Tut kommt im April nach München.