Mit ‘Oktoberfest’ getaggte Artikel

Münchner Hotel Monaco Blog: Ein Oktoberfesttag aus der Erinnerung

Freitag, 20. Januar 2012

Münchner Oktoberfest

Ein Erlebnis in München, von einem lieben Hotelgast geschrieben (was allerdings schon etwas zurück liegt)

Mit meinen Eltern und Geschwistern ging ich damals 1985 auf das Oktoberfest.
Da ich im Niederbayrischem Niemandsland aufgewachsen bin, ist mir die Großstadt München etwas beängstigend vorgekommen und da ich damals erst 8 Jahre alt war, war ich schwer beeindruckt vom dem Verkehr, den hohen Gebäuden und nicht zuletzt vom Oktoberfest.
Als wir dann meine erste große Zugfahrt nach München hinter uns gebracht haben und wir am Bahnhof ausstiegen, verloren wir erstmal die Brieftasche meines Vaters….sehr gut…. die Laune meines Vaters war somit am Nullpunkt.
Als dann noch ein, meine Mutter anrempelnder Mensch, die Kaffeetasse auf der Bluse meiner Mutter verschüttete, war auch diese (also meine Mutter) stimmungsmäßig nicht mehr der Bringer.

Die Brieftasche tauchte leider nicht mehr auf, aber meine Mutter hatte noch Geld dabei… Tag erstmal gerettet…..(es gab damals ja auch noch keine Geldautomaten um schnell was zu holen).
Mein Bruder ging dann bei dem Menschengewusel verloren (er war elf) und nach einer Stunde panischer Suche (wie gesagt wir kommen aus dem Niederbayrischen Lande aus deinem Dorf mit 5 Häusern und waren so ein Menschenaufkommen nicht gewohnt) haben wir ihn dann weinend auf den Stufen eines Imbisses wieder gefunden.

Der Tag auf dem Oktoberfest selber verlief gottseidank ohne weitere besondere Vorkomnisse.
Ein schönes Erlebnis war, das meine Mutter eine Freundin aus ihren Jugendtagen wieder getroffen hat. Sie sind nebeneinander gestanden als sie beide Popcorn für ihre Kinder besorgen wollten.
20 Jahre hatten die beiden sich nicht mehr gesehen, aber der Chaostag 1985 in München hat sie wieder zusammengebracht und seitdem treffen sie sich immer mal wieder zum Kaffeetratsch.

Jedes Jahr zur Oktoberfestzeit kramen wir innerhalb der Familie die Geschichten von diesem Oktoberfesttag aus, und lachen uns schief. Mittlerweile ist es ja schon fast 30 Jahre her, aber jedesmal wenn ich nach München komme (besonders an den Hauptbahnhof) denke ich dran zurück.

Viele liebe Grüße
Eure Cornelia S. (Hotelgast)

 

Das Münchner Oktoberfest von der intelektuellen Seite gesehen

Montag, 26. September 2011
Mit den Massen ziehen

Mit den Massen ziehen

Es ist ja jedes Jahr selbst für uns Münchner erstaunlich. Dieser plötzliche Sinneswandel während der Wiesnzeit, in welcher wir uns so gar nicht artgenössisch verhalten.
Denn mit nüchternem Blick muß man schon zugeben: Sinn macht das eigentlich keinen, in viel zu vollen Zelten viel zu viel Geld in viel zu engen Menschenmengen zu bezahlen.

Wir Münchner sind ja eigentlich dafür bekannt, vor lauter Anspruchshaltung allein in unserer Singlewohnung zu leben, in der U-Bahn verkrampft auf den Boden zu schauen, um nur ja jeden Blickkontakt zu vermeiden. Ein bißchen distanziert, ein bißchen zugeknöpft, so kennt man uns wohl.
Man trifft uns ganz mit der Zeit gehend, joggend an der Isar oder shoppend in Schwabing, wir sind recht oft studiert, gebildet, gestylt, gut situiert – und das sollen die gleichen Menschen sein?  Plötzlich in Dirndl und Lederhosen, mit Zöpfchen und Brezenohrringen, mittags genüßlich und etwas angedudelt die zweite Maß Bier in der Hand herumalbern?

Sieht aber einfach fesch aus!

Fesche Lederhosen

Da zwängen sich Millionen Menschen in ihrer Freizeit freiwillig in komplett überfüllte Zelte, stehen stundenlang vor nicht allzusauberen Toiletten an, hören Musik, bei der selbst unseren Urvorahnen das Gesicht verzogen hätten und schunkeln im Freudentaumel mit wilfremden Menschen? Wo ist nur der Wunsch nach Exklusivität geblieben? Nach Individualität?
Was nach einer banalen Frage klingt hat die Münchner Sozialpsychologin Brigitte Veiz so sehr zum Nachdenken angeregt, daß sie doch glatt eine ganze Diplomarbeit darübergeschrieben hat. ;-)

“Das Oktoberfest: Masse, Rausch und Ritual” heißt ihr Werk, welches man über die website http://www.dasoktoberfest-masserauschundritual.de/diplomarbeit.htm bestellen kann.
Veiz hat die Wiesn nach Siegmund Freud und Elias Canetti tiefenpsychologisch analysiert und bewahrt sich dabei ein sympatisches Augenzwinkern.
Im wissenschaftlichen Duktus des Buchs heißt es: „Im rauschhaften Erleben wird der Mensch dem Alltag enthoben, und glücklich, frei, unbeschwert in einer tanzenden, feiernden Menge sich selbst vergessen.“ Was die Bayern wahrscheinlich weniger gern lesen werden, ist daß Frau Veiz die neurdings wiederaufgelebte Liebe zur Tracht mit der Freude an Faschingskostümen  vergleicht…. Wiesn und Fasching vergleichen….. mutig, mutig Frau Veiz :-) .

Doch noch viel mutiger ist der folgende Vergleich: im Bierzelt ist es der Dirigent, der das Sagen hat. Er bestimmt die Gesänge und (Trink-)Rituale. „Das hat durchaus etwas von einem liturgischen Ablauf wie in der Kirche“, sagt Brigitte Veiz. Sie sagt auch, dass der Mensch solch ekstatische Rituale braucht, und die Ekstase hierzulande auf Massenfesten auslebt.
Festzelt statt Kirche… ja das ist sicher nach vielermanns Geschmack :-) .

Wer also nach ein paar gelungenen Wiesntagen, -abenden und -nächten gerne einmal erfahren möchte, warum wir alle uns jedes Jahr aufs neue davon verführen lassen, dem sei die Lektüre dieses Buches aufs Wärmste empfohlen.
Und wer sich auf eine einmal ganz andere Weise auf der Wiesn vergnügen möchte, der kann auch eine von Frau Veiz angebotenen Wiesn Führungen buchen.
Uns würde die schon mal interessieren.

Servus sagt Euch Euer Münchner Hotel Monaco Team

Eure Sandra

München Hotel Monaco Tipp: After Wiesn Parties

Samstag, 24. September 2011

Münchner Oktoberfest

Ja auch München hat seine fünfte Jahreszeit, nicht nur die Rheinländer mit ihrem Karneval ;-)

Seit nun schon fast einer Woche feiert München mit seinen zahllosen Besuchern aus aller Welt mal wieder das Oktoberfest. Und dank Dirndl und Lederhosen sind nationale Unterschiede auf den ersten Blick fast nicht mehr zu erkennen.
Hier im Hotel hat sich die Anzahl der ratsuchenden Gäste alles andere als verringert, nur das Fragenspektrum ist stark geschrumpft.

Wie man zur Wiesn kommt ist leicht geklärt, wegen des Zurückkommens stecken wir vor allem unseren männlichen Besuchern vorsichtshalber noch ein paar Visitenkarten zu, man weiß ja nie, was man nach so manchem Festzeltbesuch noch so weiß. Aber die große Frage derzeit ist vor allem: wo kann man nach Wiesn Schluß noch weiterfeiern?
Wir haben mal ein wenig recherchiert, uns umgehört, so manches selbst getestet und stellen euch hier unsere Favourites an “After Wiesn Parties” vor: Genießt es, habt Spaß und kommt sicher wieder nach Hause. :-)

Liebe Grüße vom Münchner Oktoberfest

1.Almdudler After Wiesn Party im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz:
Für all diejenigen, die genau im Festzeltstil weiterfeiern möchten oder für all die Traurigen, die keinen Platz in einem der Zelte ergattern konnten, ist der Löwenbräukeller genau richtige Adresse: der Keller verwandelt sich während der Okotberfestzeit in das Löwenbräufestzelt und es darf weiter geschunkelt werden. Die Band “Barfuß” spielt traditionelle Wiesnklassiker, ebenso wie Charthits und Clubbeats. Und ganz besonders praktisch: Ein Shuttlebus bringt euch direkt von der Paulskirche zur After Wiesn Party. http://www.loewenbraeukeller.com/de/

2.Ruhiger Wiesn Ausklang in der Aurora Bar: Wer nach all dem Trubel lieber nach einem ruhigem Chillout Plätzchen sucht, dem empfehlen wir die kleine gemütliche Aurora Bar am Beethovenplatz 2, gut zu Fuß von der Wiesn aus erreichbar. Ab 17 Uhr kann man hier in heimeliger Wohnzimmeratmosphäre mit leckeren Cocktails und kleinen Snacks gemütlich ausspannen. Empfehlenswert vor allem für diejenigen, die von den Menschenmaßen auf der Wiesn genug haben, denn mehr als 100 Personen passen hier nicht rein. Daher raten wir euch auch, vorsorglich die „Aurora Vip After Wiesn Karte“ zu besorgen, damit ist euch der Einlaß garantiert. http://www.aurora-bar.com/

3. Massig feiern in den 3 Türmen: Wer hierher kommt, sollte wirklich trinkfest sein, denn alle Longdrinks werden ganz im Wiesnstil in Maßkrügen angeboten, zum Bierpreis!! Wie in den meisten Locations erhält jeder, der in Tracht kommt freien Eintritt. http://www.dreituerme.de/

4. Stylisch feiern bis 5 Uhr morgens im baby!: Wer nach der Wiesn definitiv und dringend mal anderen Sound braucht und eine schicke moderne Location sucht, der ist im baby! richtig aufgehoben. Für Feierwütige, die nicht bangen möchten zwecks Einlaß, gibt es auch die Möglichkeit ein 17 Tage gültiges “Wiesn-baby-band” zu kaufen, welches während der gesamten Wiesn freien Eintritt gewährt. An der Schnapsbar gibts Obstler in Bügelflaschen und bei besonders wilden Tischreservierungen gibts ein “against headacke package” inklusive. Der Sound ist gediegen, Ambient, House und Electro erwaten euch, sowie einige live acts. Das baby öffnet um 22 Uhr. http://www.babymunich.de/

5. Und zum Herumkommen von Club zu Club empfehlen wir allen feierwütigen den Wiesn Party bus: der bringt euch nicht nur sicher und pünktlich in die angesagtesten Läden der Stadt, sondern verwöhnt euch mit netter Crew und fahrender Bar, sowie gutem Sound auch während der Fahrt, so dass schon manch einer aufs Aussteigen gern verzichtet hat. ;-) Den aktuellen Fahrplan findet ihr hier: http://www.wiesnpartybus.de/fahrplan-partybus.htm

Eine wunderbare Wiesnzeit und viel Spaß beim Feiern wünscht euch euer Münchner Hotel Monaco

Sandra

Monaco Hotel München News: PS gegen Muskeln

Mittwoch, 21. September 2011

Rikschafahren in München, nicht nur zur OktoberfestzeitSeit einiger Zeit lesen wir das Monatsmagazin des Taxi – Kuriers München und freuen uns über jede neue Ausgabe.
Es ist eine informative und amüsante Lektüre über den Münchner Taxialltag.
Beim durchblättern der aktuellen Ausgabe steht das Thema Oktoberfest natürlich an erster Stelle.

Man erfährt, dass es das beste Hendl gar nicht auf dem Oktoberfest gibt, sondern kurz davor im Lindwurmstüberl und das, das süffige Wiesnbier auch im nicht überfüllten Biergarten schmeckt.  Recht haben sie die Taxler!  Ein Taxi gehört zur Wiesn. Das ist wie die Weps (Wespe) zum Zwetschgendatschi , sagen sie ;-)

Ja, so ein Taxileben ist nicht einfach. Sind doch die meisten Zufahrtsstraßen zur Wiesn aus Sicherheitsgründen gesperrt und den Taxlern ist  nur ein einziger Haltestand zugewiesen.

Scharfe Konkurrenz stellen die Radl-Rikschas dar. Gestern konnte ich dem Treiben in der Schillerstraße zusehen. Manche Rikschafahrer mutierten da zum Radlrambo. Ausgeschlafen strampeln sie rund ums Wiesnviertel und „lauern“ an jeder Ecke auf Kundschaft. Der Taxizunft gefällt das nicht. Genehmigungen zum Transport haben beide, da kann man nichts machen.

Für  Taxler und Rikschafahrer lohnt sich das Geschäft zur Wiesnzeit, gar keine Frage.
Wir persönlich fühlen uns im Taxi sicherer und lassen auch unsere Gäste nicht von einer Rikscha zum Flughafen transportieren ;-) .

Aber im Endefekt gilt für Jeden: Leben und leben lassen!

Wir wünschen allen Münchner Gästen einen angenehmen Besuch auf der Wiesn und denkts dran, mit der U- und S-Bahn, Tram und Bus kommt ihr auch zügig und sicher auf die Wiesn.

Zum Glück können unsere Hotelgäste ganz bequem in ca. 10 Minuten zur Wiesn laufen!

Servus Euer Münchner Hotel Monaco Team

Rita

Münchner Oktoberfest

Oktoberfest in München – ein Millionengeschäft

Montag, 24. August 2009

Um Ihnen ein paar Eindrücke über den Wirtschaftsfaktor „Oktoberfest“ zu geben, haben wir mal eine kleine Statistik vom Oktoberfest 2008 zusammengestellt:

Besucher:                             ca. 6 Millionen

Bier:                                          64.922 hl

Wein:                                        89.849 l

Kaffee/Tee ( Tassen):               215.697

Erfrischungsgetränke  (1/2 l):     922.096

Sekt (Flaschen):                 34668

Grillhendl ( Stück):             459356

Schweinswürstel (Paar).           116758

Fisch (Zentner):                         535

Schweinshaxrn ( Stück):            53736

Ochsen:                                       104

Mit 2,96 Mio. kWh Stromverbrauch während der Wiesn, könnten 1200 Münchner Haushalte 1 Jahr mit Strom versorgt werden.

Der Wasserverbrauch wurde auf  107.641 m³ beziffert, das entspricht 27 % des Tagesbedarfs Münchens.
Rund 955 Millionen Euro erbringt das Fest an Wirtschaftswert für die Stadt München und das Umland, während der 16 Tage.
Mit ca. einem Drittel,  sind die Einnahmen für Übernachtungen der auswärtigen Gäste, zu verbuchen.
Jährlich werden mehrere Tausend Fundstücke auf der Wiesn abgegeben (eigenes Fundbüro). Vom Gebiss bis zur  Zahnbürste ist alles dabei!

Im Jahre 1996 und 2000 wurden 6,9 Millionen Besucher gezählt, die 7 Millionen-Marke wurde noch nie “geknackt“!

Jetzt schaun mir mal, ob heuer die 7 Millionen-Marke erreicht wird.

Servus, euer Hotel Monaco in München! (Keine 10 Gehminuten vom Oktoberfest entfernt)

Die Vorfreude auf das Münchner Oktoberfest steigt.

Samstag, 15. August 2009

Die Vorfreude steigt…, für manche Münchner fast wie die Vorweihnachtszeit, nur hier ist der Höhepunkt nicht der Heilig Abend, sondern das Münchener Oktoberfest, und das über 14 Tage lang!
Es ist Mitte August und die Münchner genießen den Sommer…aber irgendetwas liegt in der Luft, was vielleicht nicht jedem gleich ersichtlich ist. Aber bei genauerem Hinsehen entdeckt man die Hinweise.
Nie gibt es so viel Werbung für (traditionelle?) Tracht wie in den Monaten August bis September. Und jedes Jahr frage ich mich wieder auf welcher Seite die Schleife der Schürze gebunden wird, wenn man nicht mehr auf der Suche ist.
Die Anzeigen in den Zeitungen, in denen Personal für die vielen Herzlstände gesucht wird, werden immer mehr.
Und natürlich .. die Theresienwiese. Läuft man bei schönem Wetter durch die Straßen auf denen sich in ca. einem Monat tausende von Menschen tummeln werden und schaut dem geschäftigen Treiben zu bekommt man dieses Kribbeln im Bauch.
Bald ist wieder Wiesnzeit…..
Bald trifft man wieder Neuseeländer zuhauf in München, Italiener, Australier, Japaner,…
Bald kann man wieder „Skandal im Sperrbezirk“ 50 Mal am Tag hören und es stört niemanden wenn man jedes Mal lauthals mitsingt bzw. grölt (nur vielleicht den eigenen Hals am nächsten Morgen). Bin mal gespannt welche Wiesnhits dieses Jahr angesagt sind.
Bald kann man wieder überteuerte aber unglaublich leckere Wiesnmass trinken, Hendl essen und „ Ein Prosit der Gemütlichkeit“ schmettern. Ja, bald ist wieder Wiesn. ;-)

Bald ist wieder Wiesnzeit … und in München kein Hotelzimmer weit und breit. Denkste, wir im Hotel Monaco haben noch ein paar Zimmer für das Oktoberfest frei, und das Beste, Sie brauchen nicht einmal 10 Minuten zu Fuß bis zur Theresienwiese, auf der das Oktoberfest stattfindet.

Mindestabnahmemenge in München

Montag, 13. Juli 2009

Mindestabnahmemenge……

Eine Berlinerin geht während ihres Wies’nbesuches ins „ Winzerer Fahndl“, „ Tach, een kleenes Bier“, beauftragt sie die Kellnerin. Die Wies’nbedienung schaut die Preussin an und antwortet freundlich, aber bestimmt:
„ Wissen’s wos, kemman’s wieder, wenn’s an richtigen Durscht hob’n!

Literkrug Bier

Literkrug Bier

Ein netter Witz, doch meinem Großvater ist das tatsächlich bei seinem ersten Besuch ca. 1940, im München Hofbräuhaus passiert.
Die resolute, bayrische Bedienung meinte auch zu ihm, nachdem er ein kleines Bier, bzw. eine Halbe bestellen wollte: „ Wenn’st keinen  Durscht hast, bleibst so lange sitzen, bist einen hast“!
Bis heute werden im Hofbräuhaus, in den Biergärten und auf dem Oktoberfest nur Maß’n ausgeschänkt.
Ausnahmen gibt es beim Weißbier ( Weizen) das bekommt man auch im Halbliterglas!
Es gibt ja nicht mehr allzu viele bayrische Bedienungen in München. Meist älteren Semesters, resolut, rau aber herzlich, haben sie ihre Gäste im „ Griff“. Das soll nicht abwertend sein, ist jedoch in einem bayrischen Wirtshaus,
besonders auf dem Lande, ab und an notwendig. Vor einer „ gestandenen“ Bedienung haben auch die jungen Burschen Respekt.
Bald ist es wieder soweit, München steht in den „ Startlöchern“. auf dem Oktoberfestgelände wird ab heute alles aufgebaut und dann am 19.09.2009 heißt es wieder „O’ zapft is“ ! Kommen auch Sie einmal auf eine „ Maß“ oder mehr nach München!
Einige freie Zimmer haben wir noch im München Hotel Monaco zur Wies’n zeit!

Tracht in München – modern oder altmodisch?

Donnerstag, 18. Juni 2009

Trachtengwand und Folklore

 

Heute widme ich mich der schönen bayrischen Tracht. Fälschlicherweise wird ja heute alles „ Tracht“ genannt, was ein

bisserl nach Dirndlkeid und Lederhose ausschaut. Besonders zur Wies’nzeit  ( Oktoberfest) putzen sich alle fein raus.

Die Stadt verwandelt sich für zwei Wochen in ein großes bayerisches Dorf.

Fast jeder hat irgendwie was an, was nach bayrischer Bekleidung aussieht, sei’s ein kariertes Tüchlein oder ein Janker, halt doch mehr Folklore. Schade, denn das ganze Jahr über sieht man wenig von unserer einheimischen Bekleidung.

Dabei ist ein schickes Dirndl oder eine Lederhose ein sehr kleidsames Kleidungsstück. Mit den „Edelvariationen“ geht man in München sogar in die Oper oder ins Theater. 

Kultstatus erreicht mittlerweile die „ Nacht der Tracht“ im Löwenbräukeller. Bei diesem Event , das jährlich im Mai stattfindet, dreht sich alles um Tracht und natürlich Party, besonders begehrt bei der Jugend und und junggeblieben  VIP’s.

Fesche Lederhosen

Fesche Lederhosen

 

Die echte Tracht, sieht man heute nur noch auf dem Lande. Bei Bauernhochzeiten werden oft noch die edlen, handgefertigten Trachten und Dirndl getragen. Die Ausstattung beider Brautleute, kann bis mehrere Tausend Euro kosten.

Die teuren Gewänder werden danach auch bei anderen Festtagen und sogar auf Beerdigungen getragen. Man kann fast sagen, eine Investition für’s Leben.

 

Im größten Freiluftmuseum in Oberbayern , der Glentleiten, kann man derzeit bis 11. November unter dem Motto: „ Pracht, Prunk, Protz – Luxus auf dem Land” eine Sonderausstellung sehen.

 

Diese Ausstellung dreht sich nicht um Alltagskultur der Landbevölkerung sondern zeigt wie die Landbevölkerung Luxus zelebrierte.

 

Bald ist es bei uns  wieder soweit, das Oktoberfest steht vor der Tür. Das „ Gwand“ wird rausgeholt und München macht sich fein. Im Münchner Hotel Monaco gibt es noch Zimmer zur „ Wies’n

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