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Valentinstag und was ich darüber denke

Dienstag, 12. Februar 2013

Valentinstag im Hotel Monaco in München Der Valentinstag (14. Februar) gilt in vielen Ländern als der Tag der Liebenden und Verliebten.

Einige, und auch ich muß gestehen, halten den Valentinstag jedoch für eine äußerst schlaue Erfindung der Floristen und Juweliere.

Klingeln die Kassen sich doch heiß und selbst billige Importware an langstieligen undufteten Rosen gehen nicht selten zu total überteuerten Preisen über die Ladentheke.
Manche Sekretärin hat sich diesen Termin rot im Kalender angestrichen,  um ja noch schnell in der Mittagspause einen Liebesbeweis für die Gattin des Chefs zu besorgen. Wissen sie doch,  dass es sonst Ärger gibt im trauten Heim ihres Vorgesetzten und Ärger bedeutet schlechte Laune, vor allem am nächsten Tag im Büro. Das vermeidet eine gute Sekretärin tunlichst.

Die S-und U-Bahnen sind gegen Feierabend am 14. Februar nicht selten ein Meer von Blumen und kleinen feinen Tütchen, die Mann nebst Aktentasche bei sich haben. Bisschen gestreßt schauen sie aus die Herren, aber irgendwie auch erleichtert diesen Tag nicht vergessen zu haben.

Muß bzw. sollte ja wohl auch das Mindeste sein, das “Mann” einmal im Jahr zeigt “Ich liebe Dich.” Praktisch und einfach durch die Blume…

Frau freut sich ja doch ;-)

Frau freut sich ja doch ;-)

Also es gibt sie doch noch, die romantischen Herren, zumindestens an dem einen besagten Tag.
Sollte aber dann wieder reichen für ne Zeit! Wollen wir es mal nicht übertreiben…denkt so mancher…
Nein, es ist auch auch herzig und wirklich liebreizend, schließlich legt die Angebetete ja Wert, gibt sie sich doch ebenso Mühe, kocht ein 3 Gänge Menü mit ganz viel Liebe, hat sich in Schale geworfen, begrüßt ihn schon freudig erwartend juchzend an der Haustür.

Übergeht bisweilen, dass sie statt der Rosen doch viel lieber nen bunten Strauß (wenn schon kein Ring) gehabt  hätte. Haucht ihm verliebt ein, zwei Küsschen auf die Wangen und klatscht vor Entzückung in die Hände. Er ist und bleibt doch ein Schatz!

Erschöpft aber zufrieden schnaubend setzt sich Schatz dann an den liebevoll gedeckten Tisch und lobt ihre Kochkünste. Das zufrieden schnnauben ist zwar ein seufzendes Schnauben, denn lieber wär ihm jetzt ne Pulle Bier und die Glotze mit der Sportschau.

Ein rosarotesherziges Valentinsgehabe, was für eine Freude. Aber gut, jedem das seine und sei es noch so amerikanisch kitschig abgeguckt. Was die können können wir schon lange! Aber Hallo! ;-) Siehe Halloween, da gehts doch auch…;-)

Einfach mal einem guten Freund zeigen, dass man ihn schätzt.

Einfach mal einem guten Freund zeigen, dass man ihn schätzt.

Viel schöner finde ich persönlich den Brauch in Finnland. Wenns schon so ein Gedöns und Gemache sein muss.

Dort wird der Valentinstag als Freundschaftstag gefeiert, an dem man meist anonym, denen die man mag und symphatisch findet, kleine Karten, Gedichte und Geschenke zukommen lässt.

Ich werd ja aber nicht gefragt, und so muß ich den 14. Februar, so wie alle Valentinsallergiker einfach nur überstehen.

Bisschen Herz und Romantik sollte ja auch sein und ich selber überleg ja auch schon was ich IHM koche an diesme speziellen Tag.

Und hoffe insgeheimdoch, es wird zumindestens ein Strauß Tulpen herausspringen. Zwar freut sich Frau auch immer über spontane Blumensträusse während dem Jahr, aber besser am Valentinstag, als gar keine zu bekommen.

Herzigrosarotevalentinsliebesgrüße ;-)

Eure Heike von der Münchner Hotel Monaco Crew

PS: Es gibt aber noch andere Meinungen in unserem Team ;-) .  Schaut doch einfach mal hier rein! http://www.hotel-monaco.de/blog/2009/01/22/valentinstag-oder-valendienstag/

Nicht umsonst wird an diesem Tag unser Hotel besonders “herzig” geschmückt!

 

Valentinstag oder Valendienstag

Donnerstag, 22. Januar 2009

Es ist noch gar nicht all zu lange her, da wunderte ich mich, dass der 14. Februar Valendienstag genannt wurde, aber doch gar kein Dienstag war.
Heute bin ich schlauer! Und da der Valentinstag sich langsam nähert, möchte ich, dass vielleicht auch Sie nicht länger in diesem Irrglauben verbleiben. Deswegen eine ausführliche Erklärung:

Zum Ersten, es ist Wahrheit, keine Erfindung der Floristen.
Der Überlieferung nach war Valentin (von lat. “valens” – kräftig, gesund, mächtig) ein freundlicher Mönch, der allen, die an seinem Garten vorbeigingen, Blumen schenkte. Sicher ist, dass er Bischof von Terni war, einer 100 km nordöstlich von Rom liegenden Stadt.
Lengende und Wahrheit:
Der Legende nach ließ der römische Kaiser Claudius II. (214/219-270 n. Chr.) Valentin am 14. Februar 269 enthaupten, weil dieser neben dem christlichen Gott keine anderen Gotteiten anerkennen wollte. Es war die Zeit der Christenverfolgungen, und der Kaiser hatte für Valentins “Aberglauben” wenig übrig. Besonders störte ihn, dass Valentin Liebespaare – entgegen römischem Willen – christlich traute. Das ist der Grund, weshalb Valentin als Schutzpatron der Liebenden und Verlobten gilt.
Allerdings gibt es Zweifel an der Richtigkeit des Todesdatums. Wahrscheinlich ist, dasss die Kirche den 14. Februar absichtlich auswählte: An diesem Tag feierten die Römer ein Fest zu Ehren ihrer Göttin Juno, der Beschützerin der Ehe. Die katholische Kirche machten nun ganz bewusst aus diesem Tag einen Gedenktag zu Ehren des Heiligen Valentin – um den heidnischen Festtag für sich zu vereinnahmen.

Warum Blumen schenken?
Übrigens: Die Sitte des Blumenschenkens war bereits in römischer Zeit üblich und wurde vom Christintum übernommen. Sie ist also keine Erfindung der Floristen, wei gerne behauptet wird.
Mein Tipp: Wollen Sie Blumen verschenken, kaufen Sie möglichst in Geschäften, die “fair” handeln (z.B. zu erkennnen am FLP-Logo). So stellen Sie sicher, dass nicht bettelarme Frauen und Kinder unter schrecklichen Arbeitsbedingungen die Blumen geschnitten haben- und können wirklich Freude schenken.