| EZ | DZ | |||||
| Mi 16.5.12 |
59 |
69 |
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| Do 17.5.12 |
79 |
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| 19.05.12 Champions League |
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| 21.05.-25.05.12 Automatica |
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Christine Sevdas

Schillerstraße 9
80336 München
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Strecke 2: Shoppen in der Innenstadt
Weinstraße - Fünf Höfe - Theatinerstraße - Odeonsplatz - Residenz - Dienerstraße - Marienplatz
Eine Einkaufstour, die zum Kulturspaziergang wird: Es geht in die eleganen Einkaufspassagen des Schäfflerblocks und der Fünf Höfe mit ihren edlen Geschäften, Cafés, Bars und Restaurants. Unter dem Motto "Wo schon der König Kunde war" führt der Weg zu den Höfen der benachbarten Residenz und zu einigen ihrer ehemals Königlich Bayrischen Hoflieferanten.
Den Schäfflerblock erreicht man vom Marienplatz aus über die Wein- und Maffeistraße. Auf kleinem Raum versammelt sich was Stil und Klasse hat, aber auch Trendiges kommt nicht zu kurz, wie zum Beispiel in der Designer-Modeboutique Theresa. Auf der gegenüberliegenden Seite der Maffeistraße geht es in die sinnenfrohe Einkaufswelt der Fünf Höfe. Im Wechselspiel mit der Architektur von Herzog & Meuron setzt die Kunst hier ihre Akzente.
So gibt es zum Beispiel von Olafur Eliasson eine riesige Kugel aus Edelstahlbändern im Viscardi Hof, die hängenden Gärten von Tita Giese begrünen die Salvatorpassage, das tunnelartige Gewölbe der Prannerpassage ist mit Spiegelglaspailletten versehen.
Rund 50 verschiedene Länden verführen zum Schauen und Kaufen. Das Angebot der schönen Dinge des Lebens reicht von Kleidung, Schmuck, Schuhen, Taschen und Kosmetika bis hin zu Literatur, Papier und Porzellan.
Die benachbarte Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung lädt zu einer Kunst-Pause vom Konsumrausch ein (aktuelle Ausstellungen unter www.hypo-kunsthalle.de; Montags halber Eintrittspreis).
Gegenüber den Fünf Höfen führt eine Passage durch das ehemals gräfliche Preysing-Palais mit seiner eleganten Rokokofassade und seinem stuckverzierten Treppenhaus (unbedingt einen Blick hineinwerfen!) hinüber in die Residenzstraße. Linker Hand geht es an der Residenz entlang, einem im Laufe von vier Jahrhunderten gewachsenen Schlosskomplex mit mehreren Innenhöfen, die den Wittelsbacher Herrschern als Wohn- und Regierungssitz diente.
Über den Königsbauhof, den letzten der Hofeingänge an der langen Residenzfassade, geht es in das Residenzmuseum mit seinen Prunkräumen und Sammlungen.
Prächtige Raumschöpfungen der Renaissance und des Rokoko sind das Antiquarium und die Reichen Zimmer.
In der Schatzkammer werden kostbare Werke der Goldschmiedekunst, Kronen und Insignien, Email-,Bergkristall- und Elfenbeinarbeiten aus 9 Jahrhunderten ausgestellt (www.residenz-muenchen.de).
Nach etwa 100 Metern weitet sich die Straße zur repräsentativen Platzanlage, im Norden und Osten eingerahmt von der Hauptfassade der Residenz und dem Opernhaus. Das Denkmal auf dem Max-Joseph-Platz erinnert an den Wittelsbacher Max I. Joseph, den ersten König von Bayern. Wenn man der Residenzstraße geradeaus in die Dienerstraße folgt, verlockt linker Hand im denkmalgeschützten Lorenzistock des Alten Hofs, Münchens ehemaliger Kaiserresidenz im 14. Jahrhundert, das edle Warenhaus Manufactum zu einem Besuch. Ein Haus weiter sticht die gelb-weiß getünchte, klassizistische Fassade des Münchner Feinkosthauses Dallmayr ins Auge, das mit seinen Delikatessen schon den bayrischen Königshof belieferte.
Die letzte Station ist Ludwig Beck am Marienplatz. Das "Kaufhaus der Sinne" kann seine Tradition bis ins 19.Jh. zurückverfolgen, als der Knopfmacher und Posamentiermeister Ludwig Beck in die Dienste von König Ludwig II. berufen wurde.
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