Hotel München Glossar: Borstei

Die Borstei, eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung im Münchner Stadtteil Moosach, wurde von dem Architekten und Bauunternehmer Senator h.c. Bernhard Borst  zwischen 1924 und  1929 und erbaut. Überall in den Gärten und Höfen der Borstei stößt man auf Skulpturen, die individuell gestalteten Häuser sind mit Fresken verziert. Die Wäsche konnten die Mieter in der Großwäscherei der Borstei abgeben, die sie innerhalb von 24 Stunden schrankfertig zurücklieferte. Für Arbeiten im Haus stehen den Mietern stundenweise - auch heute noch - Schreiner, Installateure, Gärtner, Maler und andere Handwerker zur Verfügung. Kein Wunder, dass die Wohnungen heiß begehrt sind. 1928 erhielt die Borstei das erste zentrale Heizkraftwerk Deutschlands, das auch heute noch in Betrieb ist. Die Zwei-, Drei- und Vier-Zimmerwohnungen boten einen für die damalige Zeit unüblichen Komfort: Zentralheizung. Nachdem die Siedlung fast fertiggestellt war, besaß sie jedoch immer noch keinen Namen. Im Dezember 1928 wurde deshalb ein Preisausschreiben ausgerufen. Aus den über 2.600 Einsendungen wurde der mehrfach genannte Begriff Borstei ausgewählt.




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Hotel München Glossar: Krinoline

Die Krinoline ist ein traditionelles Rundkarussell, das seit 1924 auf dem Oktoberfest steht. Eine Blaskapelle gehört ebenfalls zur Attraktion. Die wal­zer­schwin­gen­de Platt­form des Ka­rus­sells er­in­nert in ihren Bewe­gungen an die "Kri­no­line", den schwin­gen­den Reif­rock der Da­men­welt der 1860er Jahre. Die Kassierer sind hier auch Platzanweiser und sammeln nach Beginn der Fahrt, sich von Gondel zu Gondel schwingend, das Geld ein. Dies ist eine Attraktion die sich seit Beginn nicht verändert hat und deren Nostalgie einen in den Bann zieht.


Die Krinoline ist eine liebgewonnene Attraktion auf dem Münchner Oktoberfest.

Hotel München Glossar: Hermann-Lingg Straße

Die Herrmann-Lingg-Straße liegt im Stadtbezirk Isarvorstadt-Ludwigvorstadt. Sie ist sowohl von der Schwanthalerstraße als auch von der Bayerstraße zugängig. Benannt wurde sie 1906 nach dem bayrischen Arzt, Dichter, Lyriker und Münchner Ehrenbürger Hermann von Lingg  Sein Einkommen sicherte er sich durch das Wohlwollen Maximilians II., der seine geschichtlichen und poetischen Studien sehr schätzte. Sein Hauptnachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek.

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