Baldeplatz

Der Baldeplatz in München wurde nach Johann Jacob Balde ( geboren  1604 gestorben 1668) benannt, einen deutschen Jesuiten und neulateinischen Dichter. Der Grund, warum er dem Jesuitenorden beitrat, war seine unglückliche Liebe zu der Tochter eines Bäckers. Die meiste Zeit seines Lebens widmete er sich seinen poetischen Arbeiten und gab Mitte des 17. Jahrhunderts seine Oden und Lyrischen Wälder heraus, die seinen Ruhm als Lyriker begründeten. Bereits 1638 hatte Balde die Gesellschaft der Mageren gegründet (auch Ritter vom dürren Orden), eine Vereinigung, die gegen das Übergewicht kämpfte, ein in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges exzentrisches Vorhaben. Er selbst war aber spindeldürr, so dass er viel Spott ertragen musste. Baldes Büste ist in der Ruhmeshalle aufgestellt.



 



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