Hotel München Glossar: Großmarkthalle München

Die Großmarkthalle München ist ein seit 1912 bestehender Großhandelsmarkt für Lebensmittel und Blumen nahe der Isar. In der Großmarkthalle wird nur Großhandel betrieben, ein Verkauf an Privatkunden ist nicht vorgesehen. Preisauszeichnungen sind nicht üblich, sondern Verhandlungssache. Die Gegend um Großmarkthalle und Schlachthof wird im Volksmund als der „Bauch von München" bezeichnet. Im Kontorhaus II befindet sich einer der letzten vier funktionierenden und befahrbaren Paternoster in München. Die Großmarkthalle wird gerne als Kulisse für diverse Dreharbeiten genutzt.  Außerdem  bietet die Großmarkthalle Interessierten Führungen an.




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Hotel München Glossar: Münchner Lach- und Schießgesellschaft

1956 wurde die Münchner Lach- und Schießgesellschaft als politisches Kabarett gegründet. Die Initiatoren waren die Journalisten Sammy Drechsel und Dieter Hildebrandt. Diese beiden schrieben auch, zusammen mit Klaus Peter Schreiner, 80% der Texte.

1952 zeigten einige Studenten der Theaterwissenschaften der Universität München im Schwabinger Kellerlokal Alte Laterne ein improvisiertes Theaterstück mit Sketchen. Die Begeisterung beim Publikum war so groß, dass nun zwei Mal pro Woche gespielt wurde.
Der Name zu Beginn, „die Namenlosen“ wurden von Drechsel und Hildebrandt 1956 zur Münchner Lach- und Schießgesellschaft weiterentwickelt. Der Name entstand als Paragramm auf Wach- und Schließgesellschaft.
Das erste dreistündige Programm „Denn sie müssen nicht, was sie tun“ hatte am 12. Dezember 1956 in dem überfüllten Lokal Premiere und wurde von der ARD im März 1957 ausgestrahlt.
Themen waren unter anderem der Betrieb in einem Managerbüro und in einer Werbeagentur. Von da an gehörte eine jährliche Ausstrahlung der aktuellen Kabarettprogramme zum Sendeschema der ARD, am Silvesterabend unter dem Titel "Schimpf vor 12".
1972 ging das Ensemble auseinander und erst 1976 wurde die Münchner Lach- und Schießgesellschaft auf Drängen von Dieter Hildebrandt neu gegründet und führte die Aufführungen in der alten Kabaretttradition fort.

Hotel München Glossar: Bayerischer Verdienstorden

Auch der Freistaat Bayern vergibt Orden. Zu der zweifellos höchsten Auszeichnung, die die bayerische Regierung vergeben kann, gehört der Bayerische Verdienstorden. Er wird als „Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Bayern und das bayerische Volk“ verliehen. Die Verleihung übernimmt der jeweilige Ministerpräsident persönlich. Es gibt ihn seit 1957 und Kandidaten dafür werden vom Ministerpräsidenten uns seinen Staatsministern vorgeschlagen.

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