Hotel München Glossar: Schwabing

Schwabing ist ein Stadtteil im Norden Münchens, der als Boheme Viertel der Prinzregentenzeit zu literarischer Berühmtheit gelangt ist und auch heute zu den Szenenviertel der bayerischen Landeshauptstadt zählt.
Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts lebten und arbeiteten teils vorübergehend, teils ein Leben lang etwa die folgenden Schriftsteller und Dichter in Schwabing: Ludwig Ganghofer,  Heinrich Mann, Thomas Mann,  Ricarda Huch, Frank Wedekind, Rainer Maria Rilke, Ludwid Thoma, Christian Morgestern, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz, Oskar Maria Graf und v.a.. Auffällig ist, dass kein einziger von ihnen geborener Schwabinger war, nur vier Münchner (Morgenstern, Kolb, Frey und Feuchtwanger) waren und nur sechs Altbayern (Thoma, Ruederer, Christ, Graf, Lichnowsky und Lautensack); alle anderen kamen aus dem „Reich“ oder dem Ausland. Schwabing muss also attraktiv gewesen sein – und es hat beeindruckt: Ausnahmslos alle Genannten haben – entweder in autobiografischer oder in fiktionaler Form – Erinnerungsliteratur an Schwabing hinterlassen, wonach Klima und Wirkung Schwabings gut rekonstruiert werden können.



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Hotel München Glossar: Kracherl

Das Wort Kracherl hat nichts mit krachen oder Krachern zu tun. Es ist in Bayern, ein altes Wort für Limonade oder Brause.
Das nostalgische Blubberwasser war in Flaschen mit Bügelverschluß, abgefüllt. Leider hört man heute nur noch sehr selten dieses Wort.

Hotel München Glossar: Münchner Kindl

Häufig wird die Wappenfigur Münchens als Münchner Kindl bezeichnet, obwohl sie  eigentlich einen Mönch darstellt, der mit goldgerändeter Kutte und roten Schuhen, in der Linken ein rotes Eidbuch hält und in die Rechte zum Schwur erhoben hat.
Laut einer Theorie geht der Name „München“ auf das Kloster und die dort lebenden Mönche zurück, das den Ursprung der Stadt darstellt.
Das Wappen stellt einen dieser Mönche dar. Seit dem 16. Jahrhundert haben immer mehr Künstler an der Figur des Mönches inoffiziell „herumgespielt“ und sie immer mehr verkindlicht. Letztendlich wurde in den 1920er Jahren aus dem Jungen ein Mädchen, das Münchner Kindl.
1847 erweckte es der Maler Kaspar Braun zum Leben, indem er es in seiner Zeichnung aus dem Wappen steigen ließ. Anstelle eines Eidbuches hält es heute vielerorts einen Bierkrug oder einen Rettich in der Hand.

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